30.03.2018 – Buchempfehlung für Erwachsene “Abifeier” von Eric Nil erschienen bei Galiani-Berlin

Die Abifeier: der perfekte Ort für das Familienscharmützel. Der Schriftsteller Eric Nil hat sie selbst durchlebt und durchlitten. Und darüber einen scharfsinnigen, bitter-ironischen Bericht geschrieben, der allen zum Auflachen verhilft, die beim nächsten Familienfest auch zwischen vielen Stühlen sitzen müssen. Die Abifeier von Tochter Nora steht an. Alle wollen das Beste. Doch in einer Zeit, in der Familien sich immer mal in ihre Einzelteile auflösen, die sich dann wiederum mit anderen Einzelteilen zu neuen, irgendwie familienähnlichen Gebilden zusammenschließen, kann so eine Abifeier schon mal zu einem emotionalen Schlachtfeld werden. Und am Ende kommt es zum Schlimmsten. So jedenfalls schätzt der Ich-Erzähler die Lage ein. Und er beschließt, sich zu wappnen. Denn eins ist klar: Dass der Sohn seiner neuen Freundin Johanna ein Schulkamerad von Nora ist und ebenfalls im Abi steckt, macht die Sache nicht gerade einfacher. Zwangsläufig wird seine Ex auf der Abifeier zum ersten Mal Johanna begegnen, und auch er wird erstmals mit Johannas Ex zusammenstoßen. Und das ist noch nicht alles: Sein Sohn Alex hat seit Jahren nicht mit ihm gesprochen. Doch der Schwester zuliebe hat er seine Teilnahme an der Abifeier angekündigt …

30.03.2018 – Buchempfehlung für Kinder “Echte Bären fürchten sich nicht” von Paul Maar, Elisabeth Dale und Paula Metcalf – Oetinger Verlag

“Tief in den Wäldern, hell scheint der Mond, liegen die Bären im Bett wie gewohnt.” Nur der kleine Bobo ist hellwach. Denn er hat ein Geräusch gehört, das doch nur von einem Monster sein kann! Da nimmt Papa Bär seine ganze Familie mit in den Wald, um ihr zu zeigen, dass dort draußen nichts Gefährliches ist. Und überhaupt: Echte Bären fürchten sich nicht, oder?
Eine humorvolle Gute-Nacht-Geschichte mit charmanten Versen von Paul Maar, die die Angst vor unsichtbaren Monstern in der Nacht vertreibt. Eine humorvolle Gute-Nacht-Geschichte mit charmanten Versen von Paul Maar, die die Angst vor unsichtbaren Monstern in der Nacht vertreibt.

Vor-/Lesealter: 4-6 Jahre

08.03.2018 – Buchempfehlung für KINDER “Titanic” von Stephen Davies, illustriert von Torben Kuhlmann

TITANIC Das gigantischste Passagierschiff der Welt tritt seine Jungfernfahrt über den Atlantik an. Als 3. Klasse-Passagiere sind auch Jimmy und Omar an Bord. Nachts schleichen sich die beiden Freunde auf Partys an Deck, tagsüber erkunden sie die Titanic von den Frachträumen über die Crew-Gänge bis hin in die pompöse 1. Klasse. Für sie ist das Schiff wie ein großer Freizeitpark. Doch als es einen Eisberg rammt, wird der Traum zum Albtraum. Denn es gibt nur 20 Rettungsboote – nicht annähernd genug für 2228 Passagiere. Großartig illustriert von Torben Kuhlmann! Lesalter: ab 8 Jahre

19.02.2018 – Buchempfehlungen für Kinder “Pandora und der phänomenale Mr Philby” von Sabine Ludwig & “Die kleine Hexe” von Otfried Preußler

Der neue Roman von Sabine Ludwig. Ein Cornwall Krimi! Endlich Ferien, und Pandora kann zurück in ihr geliebtes Hotel an der Küste Cornwalls. Leider steht es gar nicht gut um ihr Zuhause: In diesem Sommer gibt es kaum Gäste und einer davon ist auch noch sehr speziell: Phinnaeus Philby, der vorgibt, Maler und auf der Suche nach einem bestimmten Motiv zu sein. Doch was sucht er wirklich? Etwa den Schatz von Camelot? Eines Morgens liegt ein Toter am Rand der Klippen und Pandora und ihre Freunde Zack und Ashley geraten in große Gefahr. Rettung kommt in letzter Minute von völlig unerwarteter Seite. Und der phänomenale Mr Philby tappt in eine ganz besondere Falle. Hochspannend, turbulent und very british: Der neue Geniestreich von Bestsellerautorin Sabine Ludwig bietet viel schwarzen Humor und liebenswert schräge Figuren. Ab 10 Jahren

 

Die kleine Hexe, deren sehnlichster Wunsch es ist, mit den großen Hexen auf dem Blocksberg herumfliegen zu dürfen, lebt mit ihrem sprechenden Raben Abraxas in einem kleinen, windschiefen Häuschen im Wald. Beim Versuch, sich in der Walpurgisnacht unerlaubt den anderen Hexen anzuschließen, wird sie entdeckt und ihr Hexenbesen zur Strafe verbrannt. Es wird ihr aber in Aussicht gestellt, an der nächsten Walpurgisnacht teilnehmen zu dürfen, wenn sie es bis dahin zu einer guten Hexe gebracht habe. Nun bemüht sich die kleine Hexe ein Jahr lang, ausreichend gute Taten zu vollbringen, hilft armen Menschen, bestraft Bösewichte, rettet Tiere und findet neue Freunde. Als sie sich wieder beim Hexenrat meldet, stellt sich jedoch heraus, dass nach Auffassung des Hexenrats eine Hexe gut darin sein soll, böse zu sein. Weiterlesen

19.02.2018 – Buchempfehlung für Erwachsene “Die grüne Grenze” von Isabel Fargo Cole

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2018!

Die Amerikanerin Isabel Fargo Cole, Übersetzerin bedeutender DDR-Autoren, hat einen großen Roman über das Leben an der innerdeutschen Grenze geschrieben.

Ein junges Künstlerpaar zieht von Berlin aufs Land. Ein Kind ist unterwegs – ungeplant. Die Ehe – unbedacht. Es ist 1973, das Dorf heißt Sorge und liegt in der Sperrzone der DDR im Harz. Editha ist Bildhauerin mit staatlichen Aufträgen, Thomas ist Schriftsteller und will nun den Roman über die Grenze schreiben. Hat nicht schon Honecker verkündet, in der Literatur gebe es keine Tabus mehr? Ein historischer Roman bietet sich an, denn der Harz ist schon immer Grenze gewesen, verstrickt zwischen religiösen und politischen Machtsphären, Germanen und Slawen, Mensch und Natur. Thomas kämpft noch mit dem Material, doch 1976 schon ist das »Tauwetter« vorbei. Die kleine Tochter Eli lernt sprechen in einer Welt, in der das Sagen und das Nicht-Sagen-Dürfen, das Wissen und das Wahrnehmen eine hohe Kunst sind. Thomas’ Spiele in imaginären Welten mit dem phantasiebegabten Kind sind höchst gefährlich. Als Thomas und Editha kurz vor der »Wende« von einer verdrängten Vergangenheit heimgesucht werden, flüchtet Eli in den Wald – und über mehr als eine Grenze.

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Harry Potter und der Stein der Weisen – in Concert

Der Kinofilm mit großem Orchester

J.K. Rowlings erfolgreiche Romanreihe um Harry Potter zog nicht nur weltweit eine ganze Generation in ihren Bann. Sie ließ als achtteiliger Hollywood-Blockbuster auch im Kino Millionen Herzen höher schlagen. Nun ist der erste Teil der Filmsaga Harry Potter und der Stein der Weisen – einer der größten Kinoerfolge unserer Zeit – auf Großbildleinwand und mit Orchesterbegleitung zu erleben. Die Fans können mitverfolgen, wie Harry sein erstes abenteuerliches Schuljahr an der Hogwarts-Schule für Zauberei und Hexerei meistert, wie er durch unheimliche Gänge und über bewegliche Treppen läuft oder auf einem Zauberbesen Quidditch-Turniere bestreitet. Für starke Emotionen sorgt dabei ein großes Orchester. Ein Live-Erlebnis der Extraklasse!

„Du bist ein Zauberer, Harry“. Es ist der elfte Geburtstag des Waisenkinds, an dem der hünenhafte Hagrid jenen Satz ausspricht, der Harry Potters Leben auf den Kopf stellen wird. Denn der zarte Junge mit der runden Nickelbrille und der blitzförmigen Narbe auf der Stirn ist nicht irgendein Zauberer: Er allein soll die Fähigkeit besitzen, die Macht des dunklen Magiers Voldemort zu brechen. In Harry Potter und der Stein der Weisen – Live in Concert ist der erste Teil der Filmreihe erstmals auf einzigartige Weise zu erleben – mit der vollständigen, dramatischen Partitur von John Williams legendärer Filmmusik. Mit dabei: das markante „Hedwig’s Theme“, jenes geheimnisvolle Walzermotiv, das in den Nachfolgefilmen zur charakteristischen Hauptmelodie wurde und jedes Mal wieder für Gänsehautmomente sorgt.

Festhalle Frankfurt
Deutsches Filmorchester Babelsberg
Christian Schumann, Leitung

LANXESS arena Köln
Neue Philharmonie Westfalen
Benjamin Pope, Leitung

Astrid Lindgrens Jugendjahre werden verfilmt

Astrid Lindgren – WDR/dpa Picture Alliance

YOUNG ASTRID (Arbeitstitel) erzählt von den prägenden Jugendjahren Astrid Lindgrens. Die internationale Produktion ist das erste Biopic über die berühmteste Kinderbuchautorin der Welt – und wird unter anderem in Thüringen und Berlin gedreht.

Von Pippi Langstrumpf über Ronja Räubertochter bis zum Michel aus Lönneberga: Kein anderer Name ist bis heute so untrennbar mit so vielen faszinierenden Kinderbüchern verbunden wie der von Astrid Lindgren (1907-2002). Ihre Geschichten haben bis heute die Kindheit von Millionen Menschen weltweit geprägt. Zudem setzte die “Schwedin des Jahrhunderts” und Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels sich unermüdlich für die Rechte von Kindern ein. Weiterlesen

Literatur-Nobelpreis 2017 für Kazuo Ishiguro

KAZUO ISHIGURO (David Cooper/Toronto Star via Getty Images)

Kazuo Ishiguro erhält den Literatur-Nobelpreis

Dieser Überraschungscoup ist der Schwedischen Akademie, deren Jury den Nobelpreis für Literatur vergibt, gelungen: Kazuo Ishiguro stand nicht unter den meistgewetteten Namen für die weltweit wichtigste Auszeichnung, die ein Schriftsteller erlangen kann – und doch ist der 1954 im japanischen Nagasaki geborene britische Autor ein würdiger Preisträger. Zwei Romane sind es insbesondere, mit denen Kazuo Ishiguro bekannt wurde: Zum einen “Was vom Tage übrigblieb” (im Original 1989 unter dem Titel “The Remains of the Day” erschienen) – die Geschichte eines Butlers, der bei einem englischen Lord mit schwer durchschaubaren Verstrickungen in die Politik zwischen den Weltkriegen angestellt war. Und zum anderen “Alles, was wir geben mussten” (2005 als “Never Let Me Go” erschienen) – die dystopische Geschichte von Klonen, die als menschliche Ersatzteillager herhalten sollen. Weiterlesen

JUNI 2017 – JUNGER Kultursommer – Programm der Autorenlesungen in Seligenstadt

Der “Junge KUSS 2017” (Kultursommer Südhessen) möchte Kinder und Jugendliche für Musik, Theater und Literatur begeistern! In der Zeit vom 17. Juni bis 17. September 2017 ist ein interessantes, buntes & vielfältiges Programm zusammengestellt wurden. Nachfolgend möchten wir Ihnen diesen Monat die aktuell anstehenden Lesungen und Autoren für Kinder und Jugendliche vorstellen:

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21.06.2017 – Blind Date Lesung im Kloster Seligenstadt

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Wladimir Kaminer liest aus seinem Buch „Goodbye, Moskau – Betrachtungen über Russland“

Eine Lesung der besonderen Art erwartet Literaturliebhaber am Mittwoch, 21. Juni um 20:00 Uhr im Winterrefektorium im RegioMuseum, Klosterhof 2-4, 63500 Seligenstadt (Einlass ab 19:00 Uhr). Im Rahmen des Kultursommers Südhessen liest Erfolgsautor Wladimir Kaminer an Ort, an dem über 200 Jahre lang der Abt der Benediktinerabtei im Winter seine Gäste empfing, aus seinem Buch „Goodbye, Moskau – Betrachtungen über Russland“.

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Mai 2017 – Buchempfehlung für ERWACHSENE – “Goodbye, Moskau – Betrachtungen über Russland” von Wladimir Kaminer

„Goodbye, Moskau – Betrachtungen über Russland“

Wladimir Kaminer blickt anlässlich des 100. Jahrestages der Oktoberrevolution (1917-2017) auf seine alte Heimat und sieht ein Land auf der Suche nach sich selbst. Das kommunistische Experiment ging unter dem Applaus der freien Welt zu Ende, die Menschen aber sind noch da, und sie brauchen eine Perspektive. Der Kapitalismus lockt als neues Erfolgsmodell, doch die Russen suchen unter der harten Sonne des Kapitals vergeblich nach einem schattigen Plätzchen. Überall liegen bereits die Handtücher anderer Länder. Statt Wohlstand, Fortschritt und Freiheit regieren Repression und Angst. Die politische Führung unter Putin beherrscht zwar die alten Techniken des Machterhalts, aber keine zur Gestaltung der Zukunft. Vorbei an Europa hat sie den Weg in die Vergangenheit und die Isolation eingeschlagen. Mehr als genug Stoff also für eine liebevoll verzweifelte Auseinandersetzung mit Russland. Weiterlesen

Mai 2017 – Buchempfehlung für KINDER: “Mach die Biege, Fliege!” von Kai Pannen

Tulipan Verlag

Mach die Biege, Fliege! Eines schönen Tages werden die grummelige Spinne Karl-Heinz und die Stubenfliege Bisy unsanft aus ihrem gemütlichen Netz geschüttelt. Schnell wird den beiden klar, was los ist: »Mit Beginn der warmen Jahreszeit wütet in vielen Wohnungen der sogenannte Frühjahrsputz. Dabei werden Insekten und Spinnen einfach weggefegt.« Auch Karl-Heinz und Bisy verlassen fluchtartig das Wohnzimmer, um in der großen grünen Weite des Gartens ein ruhiges Plätzchen für ein neues Zuhause zu finden. Eine spannende Suche beginnt, bei der das ungleiche Duo auf verschiedene Gartenbewohner trifft: nervige Ameisensoldaten, hilfsbereite Kellerasseln, wichtigtuerische Blattwanzen und gefährliche Libellen. Karl-Heinz und Bisy erleben den Garten mit all seinen Abenteuern und Gefahren. »Muss das sein? Kannst du mal aufhören, so mit dem Netz zu schaukeln? Netter Versuch, aber das macht es auch nicht aufregender hier«, schimpfte Bisy. „Mach ich doch gar nicht. Ich dachte, du wackelst“, antwortete Karl-Heinz. „Na klar, jetzt soll ich wieder an allem schuld sein. Typisch“, rief Bisy, der sich mittlerweile am Netz festklammern musste. Das Schwingen war jetzt so heftig, dass es unmöglich wurde, sich länger zu halten.« Weiterlesen

Mai 2017 – Monika Luciana Thiery – Gründerin und Leiterin der Klavierschule “PianoPunkt” in Alzenau

PianoPunkt Alzenau

Monika Luciana Thiery – Es ist eine wahre Freude ihr zuzuhören, sowohl bei ihrem Klavierspiel als auch bei ihrem geduldigen, motivierenden und engagierten Unterricht der  Klavierschüler. Sie fördert, fordert und fasziniert in der von ihr gegründeten Klavierschule „PianoPunkt“ nicht nur mit den Grundlagen der klassischen Klavierausbildung, sondern lässt je nach Begabung und Ausbildungsniveau ihrer Klavierschüler Raum für einen aktiven Austausch und eigene Kompositionen. Das kommt an bei Groß und Klein. Mit großer Begeisterung haben ihre Klavierschüler des PianoPunkts Anfang des Jahres 16 der 23 Stücke neuer Kompositionen („Fliegender Vogel“ erschienen im Schott Verlag) von Barbara Heller uraufgeführt. Thiery die auf eine fundierte, langjährige Ausbildung zurückblicken kann; Klavierstudium an der Hochschule für Musik & Darstellende Kunst in Saarbrücken bei Prof. R. Leonardy, dem Besuch des Meisterkurses von Prof. P. Feuchtwanger sowie zahlreiche Fort- und Weiterbildungen für Philosophie, Improvisation und Komposition u.a. bei Prof. G. Philipp und Prof. U. Pruggmayer und ihre Freundschaft und reger Austausch mit Barbara Heller ließ nach Jahren als langjährige Fachbereichsleiterin der Musikschule Alzenau die Idee reifen, eine eigene Klavierschule zu gründen. Was für ein Glück für Alzenau! Sie selbst tritt nach wie vor bei zahlreichen kammermusikalischen Besetzungen auf. Heute lebt sie mit ihrem Lebensgefährten, einem freischaffenden Künstler in Aschaffenburg. Als Ideenträgerin und Gründerin der Genre übergreifenden Improvisationsgruppe „ProImpro“ bleibt sie ihrem Motto treu: „Musik, das Klavierspiel war (und ist) pure Freude für mich in den verschiedensten Zeiten meines Lebens. Musik ist somit ein Teil meines Lebens und ich ein Teil der Musik. Diese Freude versuche ich an meine Schüler weiterzugeben.“ Weiterlesen

April 2017 – Jule Kraus – Schülerin, Pferdeliebhaberin & Lesebegeisterte

Jule Kraus – ist eine begeisterte Leserin mit einem großen Herz für Tiere insbesondere für Pferde. Sie lebt mit ihren Eltern und ihrer Schwester in Wasserlos, einem Ortsteil von Alzenau in Unterfranken. Sie reitet seit gut fünf Jahren  – also bevor sie lesen konnte – saß sie bereits auf einem Pferd und dies wiederum hat auch ihre Bücherwahl nachhaltig beeinflusst. Natürlich ist es nicht so einfach für ein so junges Mädchen schon über „die Bücher ihres Lebens“ zu sprechen, doch Lieblingsbücher hat Jule sehr wohl schon. Mit ihrer stillen,  warmherzigen und aufmerksamen Art, ließ sie sich auch immer wieder für neues Lesefutter im Kleinen Literatur-Raum begeistern. Geradezu verschlungen wurden diese Bücher und sie wurde zu einer hervorragenden Vorleserin, die sehr gerne mit anderen Kindern in verteilten Rollen liest. Ein wirkliches Hörerlebnis! Als der KLR sie fragte was denn ihr Lieblingsbuch sei, musste sie zögern und fragte; „Nur eins? Ich habe schon so viele schöne Pferdegeschichten gelesen und dann die vielen Leseabenteuer die wir im Kleinen Literatur-Raum hatten, … das kann ich nicht an einer Hand abzählen.“  Lächelnd fügt sie hinzu: “Aber ein paar der Bücher möchte ich schon gerne vorstellen.“ Weiterlesen

März 2017 – Buchempfehlung für ERWACHSENE: “Die Liebe hat elf Dimensionen” von Jane Hawking

Basierend den Memoiren Hawkings erster Ehefrau: “Die Liebe hat elf Dimensionen”  erschien 2014 der preisgekrönte Film “Die Entdeckung der Unendlichkeit” (Original: “The Theory of Everything”) in den deutschen Kinos. »Beim Reden gestikulierte er mit langen, dünnen Fingern. Das Haar fiel ihm über die Brillengläser ins Gesicht, und er trug ein staubig samtschwarzes Jackett und eine Fliege aus rotem Samt.« Als Jane Wilde Stephen Hawking auf einer Neujahrsparty 1963 kennenlernt, war der extravagante, blasierte Student aus Oxford bereits schwerkrank. Die beiden heiraten, obwohl Stephens Lebenserwartung damals nicht einmal zwei Jahre betrug. Aber es folgten 25 gemeinsame Jahre: Jahre, in denen Jane ein Schattendasein führt, im Wissenschaftsbetrieb der damaligen Zeit nur als Beiwerk geduldet. Zugleich pflegt sie ihren Mann rund um die Uhr, bekommt drei Kinder mit ihm und erwirbt dazwischen selbst den Doktortitel. Jane Hawking erzählt vom verzweifelten Kampf um Selbstbehauptung, von der Liebe zu einem Mann, in dessen verfallenem Körper der vielleicht größte Geist unserer Zeit steckt, vom bitteren Showdown ihrer Ehe – und zuletzt von Versöhnung und der Macht der Freundschaft. Ein bemerkenswertes Buch einer beeindruckenden Frau. Großartige Lektüre!

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März 2017 – Buchempfehlung für KINDER: “Der geheime Schlüssel zum Universum” von Stephen Hawking

“Der geheime Schlüssel zum Universum” von Lucy & Stephen Hawking – Als George den Wissenschaftler Eric und dessen Tochter Annie kennenlernt, kommt er aus dem Staunen nicht mehr heraus: Die beiden besitzen einen superintelligenten Computer namens Cosmos, der es vermag, die Tür ins Universum zu öffnen! Mit Cosmos’ Hilfe bereisen Eric, Annie und George das All, reiten auf Kometen, umkreisen den Saturn und beobachten ein Schwarzes Loch – bis der skrupellose Wissenschaftler Reeper Wind von ihrem Geheimnis und Cosmos’ Fähigkeiten bekommt … Ein fulminantes Abenteuer im Universum und zugleich ein Buch, das in die aufregende Welt der Astronomie entführt. Was Sonnenflecken sind oder warum der Saturn Ringe hat – spannend vermittelt Georges Weltraumreise faszinierendes astronomisches Wissen. Sachinfos treten ergänzend hinzu und atemberaubende Fotostrecken lassen über Himmelsphänomene staunen. Astronomie, die jedes Kind versteht. Es ist der erste Band (drei sind bis jetzt erschienen), der unterhaltsamen Einführung in die spannendsten Momente der Astrophysik –  nicht nur für junge Forscher!  (ab  10 Jahre)

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Belletristik Nominierungen für den Preis der Leipziger Buchmesse 2017

Ein Mann, eben stand er noch am Eingang eines Warenhauses, folgt aus einer Laune heraus einer Frau. Er kennt sie nicht, sieht sie auch nur von hinten – und macht es sich zur spielerischen Aufgabe, sie in der Menge nicht zu verlieren. In einer knappen Stunde hat Philip ohnehin einen Termin. Aber schon fragt er sich, ob der nicht auch zu verschieben wäre, bis zur Abendverabredung bliebe ja noch etwas Zeit… In “Hagard” folgt Lukas Bärfuss einem Verfolger. Etwas unbestimmt Bedrohliches liegt dabei in der Luft, und die Spannung und Getriebenheit Philips überträgt sich über die dichte Schilderung auch auf den Leser.

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