Dezember 2016 – Susan A. Manolis – hat ihren Master of Science in Physical Therapy an der Columbia University, NY gemacht und lebt heute mit ihrer Familie in Chicago, IL

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Susan A. Manolis – die Ehefrau und Mutter zweier Töchter könnte man als Paradebild einer  lebensfrohen und stolzen Amerikanerin bezeichnen.  Sie – die Europa, seine Geschichte und Kultur unendlich schätzt, viel gereist ist, im Ausland zur Schule ging und immer wiederkehrt; sei es in die Schweiz, nach Italien, Griechenland oder Deutschland – ist eine leidenschaftliche Patriotin. Manolis möchte da wo immer sie gerade lebt, stets etwas ein Stückchen besser machen und sie möchte (sich und andere) erinnern. Vergangenes bewahren und weitegeben im Zeichen der Zeit, das ist ein großes Thema für sie. Eine zweite große Leidenschaft die sie nicht erst an der Columbia University, NY etablierte war das Tanzen. Fred Astaire hätte Ginger Rogers ganz sicher gegen sie getauscht. Unglaublich wie viel Kenntnisse sie über die goldene  Zeit des amerikanischen Films in den dreißiger Jahren mitbringt. Kein Wunder das es sie da bei einer Max Raabe Aufführung im Wintergarten Varietè in Berlin kaum auf dem Sitz hielt. Tanzen ist Leben; im Hier und Jetzt. „Literatur ist für mich dagegen der Stoff aus dem meine Träume, Wünsche und Sehnsüchte sind“, sagt sie strahlend. „Und es bereitet mir noch größeres Vergnügen diese Welt von einst nun mit meinen Töchtern nochmals zu durchleben und mit ihnen zu teilen.“ Weiterlesen

12.11.2016 – “Jane Eyre” von Charlotte Brontë im Hessischen Staatstheater Wiesbaden

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Jane Eyre: Kruna Savić, Eduard Rochester: Janning Kahnert – Foto: Sven-Helge Czichy

12. November 2016 | 20:00 Uhr

Jane Eyre nach dem Roman von Charlotte Brontë in einer Theaterfassung von Beka Savić auf Basis der Übersetzung von Gottfried Röcklein

Das Waisenkind Jane Eyre wird, verstoßen von einer bösartigen Ziehmutter, an einer Mädchenschule mit Drill und Zucht erzogen. Anschließend erhält sie eine Anstellung bei dem Adeligen Eduard Rochester als Erzieherin seines Mündels. Dieser verhält sich zunächst schroff und abweisend, doch allmählich ist er beeindruckt von ihrer Klugheit und Integrität, und Eduard und Jane kommen sich näher. Allerdings wäre es keine so bedeutende Liebesgeschichte, würden die beiden eigensinnig-stolzen Charaktere auf ihrem Weg zum Happy End nicht noch diversen Wirrungen und Verirrungen unterliegen.

Der 1847 veröffentlichte Klassiker der viktorianischen Literatur handelt vom Kampf um Freiheit und Autonomie, der für die Ich-Erzählerin Jane Eyre auch ein Kampf um die Emanzipation ist – von männlicher Dominanz, von den sozialen Unterschieden und letztlich vom eigenen Stolz. Regisseurin und Autorin Beka Savić wird den in sprachlicher Brillanz und scharfem Humor verfassten Roman für nur zwei Figuren, Jane Eyre und Eduard Rochester, adaptieren und auf die Bühne bringen.

 

Weitere Vorstellungen
UraufführungStudio20:00 – 21:30
UraufführungStudio20:00 – 21:30
UraufführungStudio20:00 – 21:30