24.05.2016 – BUCHPREMIERE! im Literaturhaus Frankfurt – “Lettipark” von Judith Hermann

LettiparkBuchpremiere! Judith Hermann: “Lettipark”

Erzählungen am Rande von Erschütterungen, voller Zuversicht.

In „Lettipark“, Judith Hermanns viertem bei S. Fischer erschienenen Erzählband, regiert die Klarheit. Aber bei aller scheinbaren Einfachheit leuchten doch immer wieder Momente der Irritation, des Erinnerns auf. Da ist der Fotograf, der seinen Adoptivsohn distanziert mustert und die Frau, die diesen Blick sieht und darüber die ganze Beziehung infrage stellt. Da ist der alte Mann, der über eine lang vergangene Reise nachdenkt. Und da ist der Vater, der eines Tages aus der Psychiatrie verschwindet. Hermann erzählt von Einsamkeit, Melancholie, aber auch von Wünschen, die sie motivieren. So sind kunstvoll verknappte Geschichten entstanden, in denen sich etwa ein trostloser Park, der titelgebende „Lettipark“, als lange vergessener Sehnsuchtsort entpuppt. Oder flüchtige Begegnungen den Verlauf des Lebens für immer beeinflussen. „Lettipark“ feiert bereits einen Tag vor Erscheinungstermin Buchpremiere im Literaturhaus Frankfurt. Das Gespräch führt Alf Mentzer von hr2- kultur.

Literaturhaus Frankfurt

 

30.11.2014 – Erster LESESALON für Erwachsene im KLEINEN LITERATUR-RAUM – Auftakt mit “Aller Liebe Anfang” von Judith Hermann

Aller Liebe Anfang Judith HermannJudith Hermann hat einen Roman geschrieben, “Aller Liebe Anfang” über die Zumutungen der Liebe und die Schutzlosigkeit im Leben.
Stella und Jason sind verheiratet, sie haben eine Tochter, Ava, sie leben in einem Haus am Rand der Stadt. Ein schönes, einfaches Haus, ein kleiner Garten, ein alltägliches ruhiges Leben, meist ohne Jason, der viel arbeitet. Aber eines Tages steht ein Mann vor der Tür dieses Hauses, ein Fremder, jemand, den Stella nie zuvor gesehen hat. Er sagt, er wolle sich einfach einmal mit ihr unterhalten, mehr sagt er nicht. Stella lehnt das ab. Der Fremde geht und kommt am nächsten Tag wieder, er kommt auch am Tag darauf wieder, er wird sie nicht mehr in Ruhe lassen. Was hier beginnt, ist ein Albtraum, der langsam, aber unbeirrbar eskaliert.  In einer klaren, schonungslosen Sprache und irritierend schönen Bildern erzählt Judith Hermann vom Rätsel des Anfangs und Fortgangs der Liebe, vom Einsturz eines sicher geglaubten Lebens.

Quelle: www.fischerverlage.de

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Auftakt LESESALON 2014
Lesesalon Damen I
Die Damen der Ersten Stunde