März 2017 – Siegfried Hüttinger – Stellv. Vorsitzender & Jugendleiter des Schachclubs Königsspringer Alzenau e.V.

Siegfried Hüttinger – ist Stellv. Vorsitzender & Jugendleiter des Schachclubs Königsspringer Alzenau e.V.  „Das königliche Spiel“ ist ein strategisches Brettspiel bei dem zwei Spieler abwechselnd die Schachfiguren auf dem schwarz-weißen Schachbrett bewegen. Ziel des Spiels ist, den Gegner schachmatt zu setzen, das heißt seine als König bezeichnete Spielfigur unabwendbar anzugreifen. Klingt nicht ganz einfach, ist es auch nicht. Doch mit großem Engagement und persönlichem Einsatz ist Hüttinger, der mit seiner Frau in Alzenau lebt, unentwegt im Einsatz um vor allem junge Menschen für den Schachsport zu begeistern. Mittlerweile hat der Verein etwa 80 Mitglieder, wobei die Hälfte der Mitglieder Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 17 Jahren sind. Mit der Jugendarbeit hat Hüttinger im Jahr 2002 begonnen. Der Verein bietet zu unterschiedlichen Zeiten und unterschiedlichen Orten Training an. Aber auch an zahlreichen Grund- und Realschulen sowie dem Spessart-Gymnasium Alzenau wurde Schul-Schach-AGs auf wöchentlicher Basis gegründet. Ihr Können dürfen die Kinder, Jugendliche und Erwachsene dann gerne an den Wochenenden bei Turnieren unter Beweis stellen. Natürlich interessierte den KLR dem zahlreiche   literarische Werke, in denen Schach ein Hauptthema darstellt und sogar im Titel vorkommt, zum Beispiel „Die Schachnovelle“ von Stefan Zweig, „Der Schachautomat“ von Robert Löhr oder „Die Schachspielerin“ von Bertina Henrichs sowie „Zugzwang“ von Ronan Bennett  oder aber Schachspieler auch die Protagonisten sind wie in „Lushins Verteidigung“ von Vladimir Nabokov und „Die letzte Partie“ von Fabio Stassi, einer Romanbiografie des kubanischen Schachweltmeisters Josè Raúl Capablanca – bekannt sind, welche Bücher so einen Schachmenschen bewegen. „Was soll ich sagen“, antwortet Hüttinger lächelnd „mit Hilfe des Schachs formt man seinen Charakter. Das Schachspiel lehrt vor allem, objektiv zu sein. Man kann nur dann ein großer Meister werden, wenn man sich seiner Fehler und Mängel bewusst wird – ist das nicht ganz so wie im Leben?“

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