September 2016 – Armin Schüler – Selbstständiger Coach & Consultant, Gründer des Armin-Schüler-Coachings nach der wingwave® Methode

P14-0962-071aArmin Schüler ist fest verwurzelt in seiner Heimat Mainz. Die Großfamilie ist ihm ebenso wichtig wie das Glück „seiner Frauen“. Er begegnete seiner Frau bereits zu Schulzeiten und mit seinen drei Töchtern machte er sein Kleeblatt komplett. Trotz stürmischer beruflicher wie privater Zeiten; scheint er auf Glück angelegt zu sein. Er war über 25 Jahre in der Bankenwelt zu Hause und lernte das harte Geldgeschäft zwischen Deutschland, Luxemburg und dem Ausland kennen. Bis er -nicht zuletzt durch die Literatur- den Weg und Wunsch für sich immer deutlicher wahrnahm: „Menschen auf dem Weg zu Lösungen und auf neuen Wegen zu begleiten.“  Er besann sich auf das Wesentliche im Leben und wenn man seiner ruhigen Stimme und seinen unaufgeregten Ausführungen zuhört, spürt man das nicht nur – sondern es öffnen sich Türen und neue Horizonte. „Ich versuche mich in die Lage und Fragen des Lebens anderer zu versetzen und genau das lehrte mich gute Literatur; einzutauchen in eine Welt die neue Gefühls- und Gedankenwelten eröffnet.“ Augenzwinkernd fügt er hinzu: „Als Ehemann und Vater von drei Töchtern lernt man außerdem gut zuzuhören und Gefühle auszudrücken.“   Weiterlesen

06.03.2016 – Staatstheater Wiesbaden: “Die Buddenbrooks” von Thomas Mann, Bühnenfassung John von Düffel

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Ensemble “Buddenbrook”

»Die Buddenbrooks – das sind wir«, titelte das Handelsblatt 2008 zur Finanzkrise. Und es ist ein riskantes Termingeschäft, das den Niedergang des angesehenen Lübecker Handelshauses einleitet. Die Durchökonomisierung aller Lebensbereiche hat da aber schon länger an den Seelen der jüngeren Buddenbrooks genagt: Sorge um das Firmenkapital, Ehrgeiz seiner Vermehrung und Angst vor dem Verlust dominieren das Reden und Handeln. Eigenes Glück hat sich daran auszurichten. Die kesse Tony hat auf Druck ihres Vaters den verhassten Geschäftsmann Grünlich geheiratet und Schiffbruch erlitten. Während Sohn Thomas strebsam in die väterlichen Fußstapfen tritt, treibt sein Bruder Christian als glückloser Hallodri und Hypochonder durchs Leben.
Die Geschichte von Thomas Manns Jahrhundertroman enthält vielschichtige Charaktere und dramatische Konflikte. Sie ist aber auch eine Geschichte vom Kaufen und Verkaufen – und eine zeitlose Studie der Seele in Zeiten wechselnder Krisen: als Thomas Mann 1929, fast 30 Jahre nach Veröffentlichung, für seinen Roman den Literaturnobelpreis erhielt, war die Welt wieder einmal in der Krise. In New York wackelte die Börse, in Deutschland der Mittelstand. Und die heutige Soziologie kennt die Kombination satter Erben und nachlassender wirtschaftlicher Vitalität als »Buddenbrooks Effekt«…

Quelle: Staatstheater-Wiesbaden.de